Laufen bei Regen ist doof, manchmal….

2

Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch | Posted on 15-09-2010

Tags: , , , , , ,

rain man
Creative Commons License photo credit: argo_72

Ich gebe gerne zu, dass es mir manchmal schwer fällt mich um 04:20 Uhr für eine Runde über 12 Km zu motivieren. Heute Morgen habe ich es jedoch geschafft, bin aufgestanden, habe mich umgezogen bzw. angezogen und hatte den Forerunner schon auf die Suche nach den Satelliten geschickt. Kurz bevor ich mich auf den Weg machen wollte, fing es jedoch an zu regen. Zunächst waren es nur ein paar leichte Tropfen – Was überhaupt nicht schlimm ist, schließlich macht das Laufen im Regen Spaß und nicht umsonst hat man mehrere hundert Euro und hochgezüchtete Funktionskleidung gesteckt. Was dann jedoch folgte war mir einfach zu viel. Offensichtlich öffnete sich der Himmel ganz und aus den paar Tropfen wurde sehr schnell sehr starker Regen mit zusätzlichem Wind. Und nun stand ich vor meinem Fenster im Wohnzimmer, komplett umgezogen, den iPod bereits im Ohr und eigentlich bereit so richtig loszulegen.

Ich habe dann den Kopf gewinnen lassen und mich gegen das Laufen entschieden – Sicherlich war die sinkende Motivation auch ein Grund, aber starker Regen bei Dunkelheit trägt nicht unbedingt dazu bei, dass Autofahrer mehr sehen, was mir allerdings außerordentlich wichtig ist, wenn ich einen großen Teil direkt an Straßen laufe.

Nach dieser Erkenntnis habe ich mich dann wieder umgezogen, die Laufklamotten an den “Nagel” (Nagel bedeutet in diesem Fall die luftdicht verschlossene Box, die mich meine Freundin gezwungen hat zu verwenden) gehängt und den Forerunner wieder ausgeschaltet – Mittlerweile hatte der Schussel sowieso panisch gemeldet, dass er die Satelliten wieder verloren hatte.

Vielleicht ist das Wetter heute Abend gnädig und ich kann die Runde nachholen.

Erfahrungsbericht: SIGMA SPORT Stirnlampe HEADLED 5 LED

2

Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung | Posted on 23-01-2010

Tags: ,

Ich laufe immer direkt nach dem Aufstehen und noch vor dem Frühstück. In der Arbeitswoche bedeutet dies, dass ich bereits um kurz nach fünf vor der Tür stehe. Somit laufe ich in den Winter- und Übergangsmonaten bis auf die Wochenenden immer im Dunkeln. Dies war bisher kein Problem, denn ich habe meine Streckenplanung so ausgerichtet, dass ich immer auf beleuchteten Wegen laufen konnte (Irgendwo hatte ich in diesem Zusammenhang einmal den Begriff “Laufmotte” gelesen).

Mit der Zeit wurden die Strecken allerdings langweilig, so dass in dem Laufen mit Stirnlampe die einzige Möglichkeit bestand die Strecken auszuweiten und spannender zu gestalten. Damit das Laufen mit der Lampe nicht behindert, sondern Spaß macht, sollte die Lampe möglichst leicht sein, einen ausreichenden Lichtkegel bieten, nicht verrutschen und auch mit Handschuhen bedienbar sein.

Nach kurzer Suche stieß ich auf die Sigma Sport HEADLED 5 LED, die mit einem momentanen Preis von knapp 20 EUR sehr günstig ist. Die durchaus positiven Rezessionen bei Amazon gaben den den letzten Anstoß, so dass ich sie direkt bestellt habe.

Die ersten Minuten mit der Lampe fühlten sich komisch an, denn ich musste automatisch immer an den Bergbau denken. Bereits nach 10 Minuten befand ich mich auf den ersten unbeleuchteten Wegen, aber nun wich das komische Gefühl der ersten Begeisterung. Die Lampe erfüllt ihren Zweck und beleuchtet den Weg vor mir bis ca. 3m Entfernung. Der Lichtkegel selbst ist ausreichend breit, so dass nicht ständig nach links oder recht geblickt werden muss. Die Lampe selbst kann in der Neigung verstellt werden, um entweder mehr in die Entfernung oder nah bei den Füßen zu leuchten. Ich hatte mich für einen Mittelwert entschieden.

Das Gummiband der Lampe stört nicht und kann leicht verstellt werden. Während des gesamten Laufs ist die Lampe nicht verrutscht. Bereits nach einer kurzen Zeit habe ich sie nicht mehr bemerkt. Über einen (geschützten) Knopf auf dem Gehäuse der Lampe kann sie ein bzw. aus, in eine niedrigere Stufe oder in den Blinkmodus geschaltet werden. Der Knopf ist leicht zu finden und lässt sich hervorragen mit Handschuhen bedienen.

Bisher habe ich sechs Läufe mit der Lampe absolviert, jeweils mit einem Umfang von mindestens 45 Minuten. Die Lichtintensität hat bisher noch nicht merkbar nachgelassen, was auf einen geringen Stromverbrauch schließen lässt.

Ich bin mit der Sigma Stirnlampe sehr zufrieden und kann sie Jedem uneingeschränkt empfehlen.

photo(6)photo(8)photo(7)

Laufen am Abend

4

Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Lauftagebuch | Posted on 09-01-2010

Tags: , , , ,

Gestern bin ich, man mag es kaum glauben, zum ersten Mal am Abend gelaufen. Normalerweise laufe ich direkt nach dem Aufstehen, also in der Woche um 5:15 Uhr und am Wochenende um 08:00 Uhr.

Um 19:30 Uhr war noch viel los auf den Straßen (Vermutlich war Daisy schuld) und so bin ich ungewohnt vielen Menschen begegnet. Außerdem musste ich an verschiedenen Ampeln tatsächlich einmal auf grün warten. Trotzdem hat der Lauf Spaß gemacht, insbesondere auch weil ich zum ersten Mal mit einer Stirnlampe gelaufen bin (Erfahrungsbericht folgt). Die beleuchteten Strecken innerhalb der Stadt wurden mir zu langweilig und so musste eine Stirnlampe her. Das Laufen mit der Lampe geht ganz gut und auf abgelegenen Wegen, oder im Wald zu Laufen ist nicht so gruselig wie gedacht.

Somit werde ich demnächst öfter mit Stirnlampe laufen.

Sicher im Dunkeln laufen

4

Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Rund ums Laufen | Posted on 23-09-2009

Tags: , , , ,

Noche de luna llena - Full moon night
Creative Commons License photo credit: Flowery *L*u*z*a*

Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Mittlerweile finden meine morgentlichen Läufe in Dunkelheit statt. Normalerweise kein Problem, jedoch kreuze in an verschiedenen Stellen befahrene Straßen und natürlich möchte ich von Autos und Fahrradfahrern möglichst früh gesehen werden. Weiterhin ist an einigen Stellen die Ausleuchtung der Wege nicht ganz optimal, so dass ich manchmal sprichtwörtlich im dunkel tappe.

Kommenden Samstag werde ich deshalb mein Equiqment aufstocken und mir Reflektorbänder für die Beine kaufen. Mein Oberkörper reflektiert bereits durch meine neue Jacke. Für die Ausleuchtung des Weges bleibt wohl nur eine Stirnlampe, auch wenn ich mich mit dem Gedanken noch nicht ganz anfreunden kann – Irgendwie hat es doch ein klein wenig was von einem Grubenarbeiter.