Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch | Posted on 05-02-2010
In dieser Woche war ich sehr faul. Das Wetter hat mir zu schaffen gemacht (Nebenbei: Der Schnee muss weg) und ich hatte leichte Schmerzen im Knie. Mit Schmerzen im Knie soll man nicht spaßen und so habe ich es jeden Abend gekühlt und mit entzündungshemmender Salbe versorgt. Mit Erfolg: Der Lauf heute konnte ich fast komplett ohne Schmerzen laufen, nur zum Ende hin habe ich das Knie leicht gespürt. Das sollte sich jedoch in den nächsten Tagen ebenfalls geben.
Posted by Kai Gloth | Posted in Rund ums Laufen | Posted on 28-01-2010

photo credit: Xavier Fargas
Das Laufen im Schnee macht Spaß, wie man hier und hier nachlesen kann. Auch heute Morgen hat das Laufen im frisch gefallenen Schnee noch Spaß gemacht. Dennoch habe ich momentan überhaupt keine Lust mehr auf Wetter. Ich freue mich darauf, wenn es wieder ein wenig wärmer wird und die Wege nicht mehr vereist sind. Vor allen Dingen freue ich mich darauf das es wieder heller wird.
Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Lauftagebuch | Posted on 09-01-2010
Gestern bin ich, man mag es kaum glauben, zum ersten Mal am Abend gelaufen. Normalerweise laufe ich direkt nach dem Aufstehen, also in der Woche um 5:15 Uhr und am Wochenende um 08:00 Uhr.
Um 19:30 Uhr war noch viel los auf den Straßen (Vermutlich war Daisy schuld) und so bin ich ungewohnt vielen Menschen begegnet. Außerdem musste ich an verschiedenen Ampeln tatsächlich einmal auf grün warten. Trotzdem hat der Lauf Spaß gemacht, insbesondere auch weil ich zum ersten Mal mit einer Stirnlampe gelaufen bin (Erfahrungsbericht folgt). Die beleuchteten Strecken innerhalb der Stadt wurden mir zu langweilig und so musste eine Stirnlampe her. Das Laufen mit der Lampe geht ganz gut und auf abgelegenen Wegen, oder im Wald zu Laufen ist nicht so gruselig wie gedacht.
Somit werde ich demnächst öfter mit Stirnlampe laufen.
Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch | Posted on 03-01-2010
Ich bin heute zum zweiten Mal im Schnee gelaufen. Im Schnee laufen macht wirklich Spaß, insbesondere die dumpf klingenden Schritte verleihen dem Laufen einen ganz anderen Charakter. Als ich das letzte Mal im Schnee gelaufen bin, war der Lauf toll. Es lag eine leichte Schneedecke und die Sonne hat geschienen, aber es war sehr kalt.
Der heutige Lauf war komplett anders. Bei leichten bis mittleren Schneefall, -7°C Außentemperatur und keiner Sonne bin ich heute morgen gestartet. Als Strecke hatte ich mir eine Runde um den örtlichen See ausgesucht, mit der ich im letzten Jahr die 10 Km erreicht hatte. Zunächst lief alles gut. Als ich den See erreicht hatte fand ich eine nahezu unberührte glatte Schneedecke vor. Die Vorfreude wich jedoch sehr schnell purer Ernüchterung. Zwar war die Schneedecke unberührt, aber dafür stellenweise so tief, dass meine Füße bis zu den Waden versunken sind.
Hätte ich auf meinen Verstand gehört, wäre ich spätestens jetzt umgekehrt.
Ich weiß nicht genau was mich dazu bewegt weiterzulaufen. Vielleicht war es der Motivationsschub vom letzten Lauf, oder irgendeine Form von Abenteuerlust. Zunächst lief alles wie gehabt. Es war zwar sehr anstrengend in dem tiefen Schnee zu laufen, aber durchaus auszuhalten. Nach ca. 20 Minuten habe ich jedoch gemerkt das meine Füße und Unterschenkel durch den Schnee so langsam anfingen zu durchnässen. Weitere 10 Minuten später wurde mir sehr kalt und meine Schritte immer schwerer und langsamer. Zum Glück konnte ich die Strecke über eine anliegende Straße abkürzen, denn das Laufen auf dem Rundweg am See hätte ich vermutlich nicht weiter durchgehalten.
Als ich wieder vor der Haustür stand, war ich wirklich erschrocken wie kräftezehrend der Lauf war. Ich hatte Mühe meine Schuhe auszuziehen und den Schlüssel für das Türschloss in der Hand zu behalten. Jetzt, nach einer heißen Dusche und viel warmen Tee geht es mir aber wieder besser.
Nun darf man den Lauf auch nicht zu dramatisieren, aber ich habe stellenweise wirklich zu kämpfen gehabt. Es war erschreckend, wie schnell meine Leistung abgefallen ist. Für die Zukunft bin ich nun um eine Erfahrung reicher.