Posted by Kai Gloth | Posted in Allgemein, Rund ums Laufen | Posted on 21-09-2010

photo credit: banger1977
Ich kann es nicht fassen, momentan hab ich auch wirklich kein Glück. Ich bin schon wieder krank und liege derzeit mit einer dicken Erkältung im Bett. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass mein Immunsystem ein größeres Problem hat. Vielleicht stimmt meine Ernährung nicht oder ich mache zu viel Sport?
Was habt Ihr für Tricks um die Erkältung schnell wieder loszuwerden und wie stärkt Ihr Euer Immunsystem?
Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch | Posted on 05-09-2010

photo credit: Bildbunt
Heute Morgen habe ich mich für die Route über den Golfplatz entschieden, die zwar recht anspruchsvoll ist, dafür aber viel Natur bietet. Der Lauf hatte alles. Bei Nebel und knapp 10 °C habe ich mich um 08:00 Uhr morgens auf den Weg gemacht. Nach etwas mehr als einer Stunde begann es dann zu regnen und zu guter letzt hat die Sonne mich wieder getrocknet. Beim Laufen habe ich immer erstaunlich viele Tiere im Wald gesehen, hauptsächlich Füchse und Rehe – Ich nehme an, dass hier bereits der Evakuierungsplan läuft, denn am nächsten Wochenende treibt Michael Wendler nämlich direkt an der Route sein Unwesen.
Insgesamt sind es dann knapp 20 Km geworden, 20 Km purer Genuss! Sonntagsläufe sind mir doch die Liebsten.
Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Lauftagebuch | Posted on 09-01-2010
Gestern bin ich, man mag es kaum glauben, zum ersten Mal am Abend gelaufen. Normalerweise laufe ich direkt nach dem Aufstehen, also in der Woche um 5:15 Uhr und am Wochenende um 08:00 Uhr.
Um 19:30 Uhr war noch viel los auf den Straßen (Vermutlich war Daisy schuld) und so bin ich ungewohnt vielen Menschen begegnet. Außerdem musste ich an verschiedenen Ampeln tatsächlich einmal auf grün warten. Trotzdem hat der Lauf Spaß gemacht, insbesondere auch weil ich zum ersten Mal mit einer Stirnlampe gelaufen bin (Erfahrungsbericht folgt). Die beleuchteten Strecken innerhalb der Stadt wurden mir zu langweilig und so musste eine Stirnlampe her. Das Laufen mit der Lampe geht ganz gut und auf abgelegenen Wegen, oder im Wald zu Laufen ist nicht so gruselig wie gedacht.
Somit werde ich demnächst öfter mit Stirnlampe laufen.
Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch | Posted on 03-01-2010
Ich bin heute zum zweiten Mal im Schnee gelaufen. Im Schnee laufen macht wirklich Spaß, insbesondere die dumpf klingenden Schritte verleihen dem Laufen einen ganz anderen Charakter. Als ich das letzte Mal im Schnee gelaufen bin, war der Lauf toll. Es lag eine leichte Schneedecke und die Sonne hat geschienen, aber es war sehr kalt.
Der heutige Lauf war komplett anders. Bei leichten bis mittleren Schneefall, -7°C Außentemperatur und keiner Sonne bin ich heute morgen gestartet. Als Strecke hatte ich mir eine Runde um den örtlichen See ausgesucht, mit der ich im letzten Jahr die 10 Km erreicht hatte. Zunächst lief alles gut. Als ich den See erreicht hatte fand ich eine nahezu unberührte glatte Schneedecke vor. Die Vorfreude wich jedoch sehr schnell purer Ernüchterung. Zwar war die Schneedecke unberührt, aber dafür stellenweise so tief, dass meine Füße bis zu den Waden versunken sind.
Hätte ich auf meinen Verstand gehört, wäre ich spätestens jetzt umgekehrt.
Ich weiß nicht genau was mich dazu bewegt weiterzulaufen. Vielleicht war es der Motivationsschub vom letzten Lauf, oder irgendeine Form von Abenteuerlust. Zunächst lief alles wie gehabt. Es war zwar sehr anstrengend in dem tiefen Schnee zu laufen, aber durchaus auszuhalten. Nach ca. 20 Minuten habe ich jedoch gemerkt das meine Füße und Unterschenkel durch den Schnee so langsam anfingen zu durchnässen. Weitere 10 Minuten später wurde mir sehr kalt und meine Schritte immer schwerer und langsamer. Zum Glück konnte ich die Strecke über eine anliegende Straße abkürzen, denn das Laufen auf dem Rundweg am See hätte ich vermutlich nicht weiter durchgehalten.
Als ich wieder vor der Haustür stand, war ich wirklich erschrocken wie kräftezehrend der Lauf war. Ich hatte Mühe meine Schuhe auszuziehen und den Schlüssel für das Türschloss in der Hand zu behalten. Jetzt, nach einer heißen Dusche und viel warmen Tee geht es mir aber wieder besser.
Nun darf man den Lauf auch nicht zu dramatisieren, aber ich habe stellenweise wirklich zu kämpfen gehabt. Es war erschreckend, wie schnell meine Leistung abgefallen ist. Für die Zukunft bin ich nun um eine Erfahrung reicher.

photo credit: 8#X
Ich habe mich am letzten Sonntag vor die Tür gewagt und bin Laufen gegangen – Bei -14°C und Schnee! Im Vorfeld habe ich mir einige Gedanken um meine Atmung gemacht, denn ich kann beim Laufen nicht durch die Nase atmen. In verschiedenen Foren habe ich immer wieder gelesen, wie schlecht die kalte Luft für die Atemwege ist, insbesondere wenn durch den Mund geatmet wird.
Im Nachhinein waren meine Bedanken – zumindest für meinen Körper – unbegründet. Neben warmer Kleidung habe ich mir ein Tuch mitgenommen, durch das ich zunächst geatmet habe. Dies hat hervorragen funktioniert, bis es komplett steif gefroren war. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann wie bisher geatmet, ohne Probleme oder anschließenden Husten.
Dennoch habe ich die Kälte ein wenig unterschätzt. Während des Laufes ist mein linkes Augenlid eingefroren, so dass ich es erst durch leichtes Reiben wieder richtig bewegen konnte. Weiterhin waren nach dem Lauf meine Oberschenkel sehr kalt und gerötet. Erst nach ca. zwei Stunden hat die Rötung so langsam nachgelassen. Ich denke hier fehlen mir noch richtig warme Tights.
Folgende Kleidung habe ich getragen:
- Lange Lauftight von Runnerspoint
- Funktionsunterhemd von Adidas (sehr zu empfehlen!)
- Thermoshirt von Tschibo
- Thermojacke von Tschibo
- Laufsocken von Runnerspoint
- Buff Thermo-Halstuch
Während des Laufens wurde ich mit einem tollen Sonnenaufgang für die Mühe belohnt! Außerdem ist das Laufen auf Schnee wirklich was besonderes.