Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch | Posted on 15-09-2010
Tags: Dunkelheit, Forerunner, Jacke, Kleidung, Lauftagebuch, Stirnlampe, Wetter
Ich gebe gerne zu, dass es mir manchmal schwer fällt mich um 04:20 Uhr für eine Runde über 12 Km zu motivieren. Heute Morgen habe ich es jedoch geschafft, bin aufgestanden, habe mich umgezogen bzw. angezogen und hatte den Forerunner schon auf die Suche nach den Satelliten geschickt. Kurz bevor ich mich auf den Weg machen wollte, fing es jedoch an zu regen. Zunächst waren es nur ein paar leichte Tropfen – Was überhaupt nicht schlimm ist, schließlich macht das Laufen im Regen Spaß und nicht umsonst hat man mehrere hundert Euro und hochgezüchtete Funktionskleidung gesteckt. Was dann jedoch folgte war mir einfach zu viel. Offensichtlich öffnete sich der Himmel ganz und aus den paar Tropfen wurde sehr schnell sehr starker Regen mit zusätzlichem Wind. Und nun stand ich vor meinem Fenster im Wohnzimmer, komplett umgezogen, den iPod bereits im Ohr und eigentlich bereit so richtig loszulegen.
Ich habe dann den Kopf gewinnen lassen und mich gegen das Laufen entschieden – Sicherlich war die sinkende Motivation auch ein Grund, aber starker Regen bei Dunkelheit trägt nicht unbedingt dazu bei, dass Autofahrer mehr sehen, was mir allerdings außerordentlich wichtig ist, wenn ich einen großen Teil direkt an Straßen laufe.
Nach dieser Erkenntnis habe ich mich dann wieder umgezogen, die Laufklamotten an den “Nagel” (Nagel bedeutet in diesem Fall die luftdicht verschlossene Box, die mich meine Freundin gezwungen hat zu verwenden) gehängt und den Forerunner wieder ausgeschaltet – Mittlerweile hatte der Schussel sowieso panisch gemeldet, dass er die Satelliten wieder verloren hatte.
Vielleicht ist das Wetter heute Abend gnädig und ich kann die Runde nachholen.






