Ernährung mit Hartz IV

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ernährung | Posted on 04-11-2010

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Spannendes Projekt:

Was kostet gesunde Ernährung? Dieser Frage gehen wir in diesem Blog nach. Christian Riedel wagt den Selbstversuch. Im November 2010 wird er sich einen Monat lang von 4,24€ am Tag ernähren. Und das so gesund wie möglich. Hilfe bekommt der dipl. Sportwissenschaftler von den beiden dipl. Oecotrophologinnen Anne Krenzin und Melanie Stoll. In den einzelnen Kategorien gibt es zudem Tipps, was zu einer gesunden Ernährung gehört und wie man beim Einkaufen Geld sparen kann.

Ich bin gespannt wie das Projekt verläuft und ganz besonders auf die Ergebnisse und das Fazit.
Mehr Infos unter: http://ernaehrung-mit-hartz4.de/

Jonathan Safran Foer: Tiere Essen

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ernährung | Posted on 16-10-2010

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Für die Fahrt nach Darmstadt wollte ich mir eigentlich ein leichtes (Hör-)Buch vornehmen. Der Beschreibungstext des Buches “Tiere Essen” von Jonathan Safran Foer klang vielversprechend und so habe ich es bei Audible direkt gekauft. Im Nachhinein gesehen hatte ich ja gar keine Ahnung wie sehr mich dieses Buch beschäftigen wird.

Auf der Fahrt am letzten Donnerstag habe ich begonnen das Buch zu hören. Der Autor beginnt zunächst den Stellenwert des Essen und insbesondere das Essen von Fleisch in der Gesellschaft herauszuarbeiten und beginnt dann recht schnell mit der nüchternen Darstellung der Massentierhaltung und somit auch der Produktion des Essens, welches ich bisher mehrmals pro Woche konsumiert habe. Die Darstellung der Haltung und insbesondere der Schlachtung von Hühnern, Puten und Schweinen ist sehr detailliert, aber keinesfalls überzogen oder besonders reißerisch. Sie ist schockierend und zwar auf eine mir bisher unbekannte Weise – Das eine oder andere Mal war ich kurz davor das Hören zu unterbrechen, weil mir die Schilderungen schon sehr unter die Haut gegangen sind.

Jonathan Safran Foer lässt jedoch auch die andere Seite zu Wort kommen und gibt Einblick in das Leben von Menschen, die sich der nachhaltigen Haltung von Tieren verschrieben haben. Das Buch will den Leser, oder in meinem Fall Hörern, also keinesfalls zum Vegetarismus bekehren, sondern nur nüchtern aufzeigen wie sich die Situation darstellt.

Ehrlich gesagt weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht genau was ich jetzt mit diesen Erkenntnissen anfangen soll. Das Buch hat es zumindest geschafft, dass ich seit Donnerstag bisher kein Stück Fleisch angerührt habe. Ich muss zunächst erst einmal alles verarbeiten – Selten hat mich ein Buch so getroffen wie dies. Aus diesem Grund kann ich es uneingeschränkt weiterempfehlen, vorausgesetzt man ist bereit das Essen von Fleisch nach dem Lesen (oder Hören) mit ganz anderen Augen zu sehen.

Das neue Jahr und die guten Vorsätze

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Posted by Kai Gloth | Posted in Allgemein | Posted on 05-01-2010

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In den letzten Jahren bin ich selbst mit vielen guten Vorsätzen ist das neue Jahr gestartet. Häufig waren solche Vorsätze nicht von langer Dauer. Zu Beginn des Jahres 2009 wollte ich jeweils pro Monat ein Kilogramm Gewicht verlieren und mindestens drei Mal in der Woche Sport machen. In den ersten paar Wochen habe ich mich auch tatsächlich an meine Vorsätze gehalten. Spätestens im März oder April waren die vielen Vorgaben jedoch wieder vergessen. Die Folge war ein sehr schlechtes Gewissen.

In diesem Jahr sind mir Menschen mit guten Vorsätzen ganz besonders aufgefallen. Selbst beim Einkaufen im örtlichen Supermarkt fallen die guten Vorsätze auf. Die Obst und Gemüseabteilung scheint mir leerer zu sein als sonst, und auch der Kasse treffe ich häufiger Menschen mit gesunden Lebensmitteln. Sportstudios und Weight-Watchers Treffen verzeichnen nun bestimmt die meisten Anmeldungen. Auch in meinen direkten Umfeld beginnen Freunde mit gesunder Ernährung, oder haben tatsächlich das Ziel, noch in diesem Jahr mit dem Laufen anzufangen.

Die Gründe für das Scheitern von guten Vorsätzen sind meiner Meinung nach immer die gleichen. Häufig bürgen sich Menschen zu viele Änderungen auf einmal auf, so dass die Entbehrungen von einem Moment auf den anderen sehr groß werden. Besser ist es, die Vorhaben auf das Jahr aufzuteilen, oder in kleinen Schritten vorzunehmen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Genuss von Süßigkeiten. Der komplette Verzicht wird vermutlich in vielen Fällen nicht gelingen. Besser ist es, den Verzehr zunächst auf ein oder zwei Tage in der Woche einzuschränken und dies als quasi Belohnung für den Verzicht an den restlichen Tagen zu betrachten.

Ein weiteren Grund für das Scheitern von Vorsätzen ist das Fehlen einer verbindlichen Formulierung. Am einfachtest ist es, wenn man so vielen Menschen wie möglich von dem Vorhaben erzählt. Möchte man z.B. mit dem Laufen beginnen, sollte man dies vielen Freunden erzählen und direkte Termine festlegen. Hält man sich nun nicht an die auferlegten Forderungen, muss man sich zumindest vor diesen Menschen und Freunden rechtfertigen.

Wichtig für die Umsetzung ist weiterhin eine sofortige Durchführung. Beispielsweise ist der momentane Schnee nur ein möglicher Grund, um das Vorhaben Laufen zu gehen weiter zu verschieben. Möchte man wirklich Laufen gehen, ist der Schnee kein Hindernis!

Viele Vorsätze werden zu Beginn eines neuen Jahres formuliert. Wenn ich etwas im letzten Jahr gelernt hab, dann, dass das Festlegen oder Verbinden von Vorsätzen mit einem Datum nur dazu dient, um das momentane schlechte Gewissen zu beruhigen. Wenn man etwas ändern möchte, dann am besten sofort – Zumindest sollten die ersten Schritte verbindlich festgelegt werden.