Bericht: Sportscheck Nachtlauf 2010

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Posted by Kai Gloth | Posted in Veranstaltungen | Posted on 19-09-2010

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Der Sportscheck Nachtlauf war meine bisher erste größere Laufveranstaltung. Insgesamt hat der Veranstalter mit knapp 4000 Teilnehmer gerechnet und dementsprechend voll war dann auch die Innenstadt von Hannover. Zusammen mit einem Arbeitskollegen hatte ich mich bereits vor einigen Monaten zu dem Lauf angemeldet, allerdings hatten wir im Vorfeld keine Gelegenheit die Startunterlagen abzuholen. Um auf Nummer sicher zu gehen sind wir deshalb früh losgefahren, sodass wir um ca. 20 Uhr – Start des 10 Km Lauf war 22:15 Uhr – bereits in Hannover waren. Natürlich war das Info-Zelt total überfüllt und so reihten wir uns brav in die Schlange ein. Etwas mehr als 15 Minuten später waren wir an der Reihe, erhielten allerdings nur den Zeit-Chip. Die Ausgabe der T-Shirts, die zwingend für die Teilnahme nötig waren, erfolgte in einer anderen Schlage – Es handelte sich aber trotzdem um das selbe Zelt. Warum man bei der Chip-Ausgabe nicht auch gleich das T-Shirt erhalten hat, ist mir ein Rätsel und hat bei den Schlangestehern ebenfalls für einigen Unmut gesorgt. Weitere 10 Minuten später hatten wir dann aber alles zusammen (Nebenbei bemerkt: Das T-Shirt ist super) und konnten uns am Auto umziehen und fertig machen. Leider bot der Veranstalter keine Möglichkeit an Taschen oder Rücksäcke zu lagern.

Pünktlich um 22:15 Uhr war der Startschuss und das umfangreich Teilnehmerfeld setze sich in Bewegung. Zum Glück hatten wir uns keine Ziel-Zeit vorgenommen, ansonsten wären die Staus, die immer wieder aufgetreten sind, wirklich ärgerlich gewesen. In der ersten Runde mussten wir mehrfach anhalten, weil das Teilnehmerfeld komplett ins Stocken geraten war.

Der Lauf selbst war super und die Stimmung unglaublich! Praktisch an jeder Ecke wurde man angefeuert oder mit Musik motiviert. Zusammen mit den tollen Gebäuden in der Innenstadt, war der leichte Ärger vor dem Start komplett vergessen. Es ist schon etwas Besonderes um diese Uhrzeit in der Innenstadt zu laufen.

Vor dem Lauf hatte ich mich mit Andy verabredet, allerdings haben wir uns irgendwie nicht gefunden – Das Finden war auch wirklich nicht einfach, immerhin hatte alle die gleichen T-Shirts an. Nach dem Laufen hatten wir dann aber doch noch Glück und liefen uns fast zufällig über den Weg. Leider wurde es nach dem Lauf schnell sehr kühl und so konnten wir nur einige kurze Worte wechseln. Herzlichen Glückwunsch übrigens noch mal zur persönlichen Bestzeit an die beiden Joyrunner!

Im nächsten Jahr bin ich mit Sicherheit wieder dabei. Bei Andy im Blog gibt es ebenfalls einen Bericht über den Nachtlauf.

Laufen bei Regen ist doof, manchmal….

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Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch | Posted on 15-09-2010

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rain man
Creative Commons License photo credit: argo_72

Ich gebe gerne zu, dass es mir manchmal schwer fällt mich um 04:20 Uhr für eine Runde über 12 Km zu motivieren. Heute Morgen habe ich es jedoch geschafft, bin aufgestanden, habe mich umgezogen bzw. angezogen und hatte den Forerunner schon auf die Suche nach den Satelliten geschickt. Kurz bevor ich mich auf den Weg machen wollte, fing es jedoch an zu regen. Zunächst waren es nur ein paar leichte Tropfen – Was überhaupt nicht schlimm ist, schließlich macht das Laufen im Regen Spaß und nicht umsonst hat man mehrere hundert Euro und hochgezüchtete Funktionskleidung gesteckt. Was dann jedoch folgte war mir einfach zu viel. Offensichtlich öffnete sich der Himmel ganz und aus den paar Tropfen wurde sehr schnell sehr starker Regen mit zusätzlichem Wind. Und nun stand ich vor meinem Fenster im Wohnzimmer, komplett umgezogen, den iPod bereits im Ohr und eigentlich bereit so richtig loszulegen.

Ich habe dann den Kopf gewinnen lassen und mich gegen das Laufen entschieden – Sicherlich war die sinkende Motivation auch ein Grund, aber starker Regen bei Dunkelheit trägt nicht unbedingt dazu bei, dass Autofahrer mehr sehen, was mir allerdings außerordentlich wichtig ist, wenn ich einen großen Teil direkt an Straßen laufe.

Nach dieser Erkenntnis habe ich mich dann wieder umgezogen, die Laufklamotten an den “Nagel” (Nagel bedeutet in diesem Fall die luftdicht verschlossene Box, die mich meine Freundin gezwungen hat zu verwenden) gehängt und den Forerunner wieder ausgeschaltet – Mittlerweile hatte der Schussel sowieso panisch gemeldet, dass er die Satelliten wieder verloren hatte.

Vielleicht ist das Wetter heute Abend gnädig und ich kann die Runde nachholen.

Der Herbst kommt…

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Posted by Kai Gloth | Posted in Rund ums Laufen | Posted on 30-08-2010

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Fog in the Park
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…zumindest ist der nicht mehr weit weg. Heute Morgen habe ich mich doch tatsächlich richtig erschrocken, als ich mich auf den Weg zur Arbeit gemacht hatte. Neben dem üblichen Regen der letzten Tage, waren die Temperaturen auch noch unter 10 °C gefallen, was für mich schon sehr nach Herbst klingt. Wenn das Wetter so bleibt, dann muss ich wohl bald die ¾ Tights funktionstüchtig machen und meine Stirnlampe entstauben, von der Regenjacke und dem langen Shirt mal ganz abgesehen.

Allerdings freue ich mich auch wieder auf die etwas kältere Jahreszeit, die vielen bunten Blätter und das tolle Gefühl der warmen Dusche, nach einem langen, nassen Lauf. Jede Jahreszeit hat halt neben den Nachteilen auch seine Vorteile – Somit steht für mich fest: Der Herbst kann kommen, ich hätte allerdings auch nicht gegen ein paar wärmere Tage im September.

Man merkt, dass man völlig verrückt ist…

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Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch | Posted on 05-03-2010

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… wenn man um 04:30 Uhr aufsteht, um eine lange Runde vor der Arbeit zu laufen. Arbeitstag ich komme!

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Creative Commons License photo credit: darkmatter

Faule Woche

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Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch | Posted on 05-02-2010

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In dieser Woche war ich sehr faul. Das Wetter hat mir zu schaffen gemacht (Nebenbei: Der Schnee muss weg) und ich hatte leichte Schmerzen im Knie. Mit Schmerzen im Knie soll man nicht spaßen und so habe ich es jeden Abend gekühlt und mit entzündungshemmender Salbe versorgt. Mit Erfolg: Der Lauf heute konnte ich fast komplett ohne Schmerzen laufen, nur zum Ende hin habe ich das Knie leicht gespürt. Das sollte sich jedoch in den nächsten Tagen ebenfalls geben.

Erfahrungsbericht: SIGMA SPORT Stirnlampe HEADLED 5 LED

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung | Posted on 23-01-2010

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Ich laufe immer direkt nach dem Aufstehen und noch vor dem Frühstück. In der Arbeitswoche bedeutet dies, dass ich bereits um kurz nach fünf vor der Tür stehe. Somit laufe ich in den Winter- und Übergangsmonaten bis auf die Wochenenden immer im Dunkeln. Dies war bisher kein Problem, denn ich habe meine Streckenplanung so ausgerichtet, dass ich immer auf beleuchteten Wegen laufen konnte (Irgendwo hatte ich in diesem Zusammenhang einmal den Begriff “Laufmotte” gelesen).

Mit der Zeit wurden die Strecken allerdings langweilig, so dass in dem Laufen mit Stirnlampe die einzige Möglichkeit bestand die Strecken auszuweiten und spannender zu gestalten. Damit das Laufen mit der Lampe nicht behindert, sondern Spaß macht, sollte die Lampe möglichst leicht sein, einen ausreichenden Lichtkegel bieten, nicht verrutschen und auch mit Handschuhen bedienbar sein.

Nach kurzer Suche stieß ich auf die Sigma Sport HEADLED 5 LED, die mit einem momentanen Preis von knapp 20 EUR sehr günstig ist. Die durchaus positiven Rezessionen bei Amazon gaben den den letzten Anstoß, so dass ich sie direkt bestellt habe.

Die ersten Minuten mit der Lampe fühlten sich komisch an, denn ich musste automatisch immer an den Bergbau denken. Bereits nach 10 Minuten befand ich mich auf den ersten unbeleuchteten Wegen, aber nun wich das komische Gefühl der ersten Begeisterung. Die Lampe erfüllt ihren Zweck und beleuchtet den Weg vor mir bis ca. 3m Entfernung. Der Lichtkegel selbst ist ausreichend breit, so dass nicht ständig nach links oder recht geblickt werden muss. Die Lampe selbst kann in der Neigung verstellt werden, um entweder mehr in die Entfernung oder nah bei den Füßen zu leuchten. Ich hatte mich für einen Mittelwert entschieden.

Das Gummiband der Lampe stört nicht und kann leicht verstellt werden. Während des gesamten Laufs ist die Lampe nicht verrutscht. Bereits nach einer kurzen Zeit habe ich sie nicht mehr bemerkt. Über einen (geschützten) Knopf auf dem Gehäuse der Lampe kann sie ein bzw. aus, in eine niedrigere Stufe oder in den Blinkmodus geschaltet werden. Der Knopf ist leicht zu finden und lässt sich hervorragen mit Handschuhen bedienen.

Bisher habe ich sechs Läufe mit der Lampe absolviert, jeweils mit einem Umfang von mindestens 45 Minuten. Die Lichtintensität hat bisher noch nicht merkbar nachgelassen, was auf einen geringen Stromverbrauch schließen lässt.

Ich bin mit der Sigma Stirnlampe sehr zufrieden und kann sie Jedem uneingeschränkt empfehlen.

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Laufen am Abend

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Lauftagebuch | Posted on 09-01-2010

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Gestern bin ich, man mag es kaum glauben, zum ersten Mal am Abend gelaufen. Normalerweise laufe ich direkt nach dem Aufstehen, also in der Woche um 5:15 Uhr und am Wochenende um 08:00 Uhr.

Um 19:30 Uhr war noch viel los auf den Straßen (Vermutlich war Daisy schuld) und so bin ich ungewohnt vielen Menschen begegnet. Außerdem musste ich an verschiedenen Ampeln tatsächlich einmal auf grün warten. Trotzdem hat der Lauf Spaß gemacht, insbesondere auch weil ich zum ersten Mal mit einer Stirnlampe gelaufen bin (Erfahrungsbericht folgt). Die beleuchteten Strecken innerhalb der Stadt wurden mir zu langweilig und so musste eine Stirnlampe her. Das Laufen mit der Lampe geht ganz gut und auf abgelegenen Wegen, oder im Wald zu Laufen ist nicht so gruselig wie gedacht.

Somit werde ich demnächst öfter mit Stirnlampe laufen.

Motivationsschub 10 Km

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Posted by Kai Gloth | Posted in Allgemein, Lauftagebuch, Trainingsplan | Posted on 02-01-2010

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Ehrlich gesagt hatte ich vor der 10 Km Grenze ein wenig Angst. Ich hatte die Befürchtung vielleicht die Motivation zu verlieren, eben weil ich die 10 Km erreicht habe. Das Gegenteil ist allerdings Fall. Ich habe jetzt irgendwie das Gefühl “dazu” zu gehören und würde am liebsten sofort wieder los laufen.

Jetzt muss ich aufpassen und darf mich nicht überlasten. In den nächsten Tagen werde ich meine Ziele für die ersten Monate des neuen Jahres konkret formulieren und aufschreiben. Ein wirkliches Problem ist momentan das Laufen vor der Arbeit. Wenn ich die Streckenlänge beibehalten möchte, muss ich zwangsweise noch früher aufstehen. Früher als 5:00 Uhr möchte ich aber ungern aufstehen. Vermutlich muss ich dann irgendwann dazu übergehen und Abends laufen, oder mich damit abfinden das ich Morgens einfach nur maximal eine Stunde laufen kann.

Laufen bei Kälte und Schnee

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Lauftagebuch, Rund ums Laufen | Posted on 22-12-2009

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Sun kisses Mountain
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Ich habe mich am letzten Sonntag vor die Tür gewagt und bin Laufen gegangen – Bei -14°C und Schnee! Im Vorfeld habe ich mir einige Gedanken um meine Atmung gemacht, denn ich kann beim Laufen nicht durch die Nase atmen. In verschiedenen Foren habe ich immer wieder gelesen, wie schlecht die kalte Luft für die Atemwege ist, insbesondere wenn durch den Mund geatmet wird.

Im Nachhinein waren meine Bedanken – zumindest für meinen Körper – unbegründet. Neben warmer Kleidung habe ich mir ein Tuch mitgenommen, durch das ich zunächst geatmet habe. Dies hat hervorragen funktioniert, bis es komplett steif gefroren war. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann wie bisher geatmet, ohne Probleme oder anschließenden Husten.

Dennoch habe ich die Kälte ein wenig unterschätzt. Während des Laufes ist mein linkes Augenlid eingefroren, so dass ich es erst durch leichtes Reiben wieder richtig bewegen konnte. Weiterhin waren nach dem Lauf meine Oberschenkel sehr kalt und gerötet. Erst nach ca. zwei Stunden hat die Rötung so langsam nachgelassen. Ich denke hier fehlen mir noch richtig warme Tights.

Folgende Kleidung habe ich getragen:

- Lange Lauftight von Runnerspoint
- Funktionsunterhemd von Adidas (sehr zu empfehlen!)
- Thermoshirt von Tschibo
- Thermojacke von Tschibo
- Laufsocken von Runnerspoint
- Buff Thermo-Halstuch

Während des Laufens wurde ich mit einem tollen Sonnenaufgang für die Mühe belohnt! Außerdem ist das Laufen auf Schnee wirklich was besonderes.

Mit Musik geht alles leichter

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Posted by Kai Gloth | Posted in Lauftagebuch, Rund ums Laufen | Posted on 14-10-2009

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Bisher habe ich es tunlichst vermieden mit Musik zu laufen und es auch nicht vermisst. Vor meinen ersten Läufen habe ich gelesen, dass das Musikhören unter Umständen zur Überlastung beim Laufen führen kann – Eben weil die Musik einen anspornt. Weiterhin habe ich es wirklich genossen nur meinen eigenen Schritte und die Natur zu hören.

Mittlerweile ist es Morgens jedoch Dunkel, so dass ich auf die Straßenbeleuchtung angewiesen bin. Somit laufe ich Morgens quasi direkt neben dem Berufsverkehr, was dazu führt das die Laufstärke der Geräusche meiner Schritte und die der Natur gegen Null gehen.

Heute Morgen bin ich deshalb zum ersten Mal mit Musik gelaufen und habe somit alle anderen Geräusche ausgeblendet. Das Laufen ging tatsächlich irgendwie leichter. Dennoch werde ich an den Wochenenden die Läufe ohne Musik genießen.

Zum Musik hören habe ich einen iPod Nano verwendet. Verpackt war er im Tchibo Thermo Funktionsshirt. Gehört habe ich folgende Titel, welche aufgrund der frühen Uhrzeit eher ruhiger Natur waren:

The Connells – 74 – ’75
Gary Jules – Falling Awake
Joe Purdy – rainy Day Lament
Massive Attack – Teardrop
Placebo – Running Up That Hill
Thirteen Senses – Into the Fire
U2 – Pride (In the Name of Love) [Live]