Laufen am Abend

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Lauftagebuch | Posted on 09-01-2010

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Gestern bin ich, man mag es kaum glauben, zum ersten Mal am Abend gelaufen. Normalerweise laufe ich direkt nach dem Aufstehen, also in der Woche um 5:15 Uhr und am Wochenende um 08:00 Uhr.

Um 19:30 Uhr war noch viel los auf den Straßen (Vermutlich war Daisy schuld) und so bin ich ungewohnt vielen Menschen begegnet. Außerdem musste ich an verschiedenen Ampeln tatsächlich einmal auf grün warten. Trotzdem hat der Lauf Spaß gemacht, insbesondere auch weil ich zum ersten Mal mit einer Stirnlampe gelaufen bin (Erfahrungsbericht folgt). Die beleuchteten Strecken innerhalb der Stadt wurden mir zu langweilig und so musste eine Stirnlampe her. Das Laufen mit der Lampe geht ganz gut und auf abgelegenen Wegen, oder im Wald zu Laufen ist nicht so gruselig wie gedacht.

Somit werde ich demnächst öfter mit Stirnlampe laufen.

Laufen mit Mobiltelefon?

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Rund ums Laufen | Posted on 27-12-2009

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Natürlich habe ich ein Mobiltelefon. Neben dem eigentlichen Telefonieren, nutze ich das Telefon auch  für Emails, Instant Messaging und kurzes Surfen – Und das sowohl beruflich, als auch privat. Ich genieße es sehr während meiner Läufe mal nicht erreichbar und – sprichtwörtlich – von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.

Mittlerweile erreiche ich beim Laufen jedoch Strecken, die mich bis weit außerhalb der Stadt führen. Auf diesen Strecken treffe ich selten andere Leute.

Heute Morgen beim Laufen habe ich darüber nachgedacht was ich mache, wenn ich auf einmal nicht mehr weiter Laufen oder Gehen kann. Was ist, wenn ich umknicke oder hinfalle und mich dabei verletze? Die Situation wird dann noch unangenehmer, weil ich im Vorfeld Niemanden über meine Strecke informiere. Trotzdem möchte ich mein normales Mobiltelefon nicht mitnehmen. Die Benachrichtigung über eine Email oder SMS würde mich vom Laufen ablenken.

Somit gibt es wohl nur zwei Möglichkeiten:

Ich informiere im Vorfeld Menschen in meiner Umgebung über meine Strecke und nehme mir damit ein Stückchen Freiheit und Flexibilität. Oder ich kaufe mir ein billiges Prepaid Mobiltelefon und schaffe mir so die Möglichkeit mich zur Not bemerkbar zu machen.

Wie macht Ihr das?

Laufen bei Kälte und Schnee

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Lauftagebuch, Rund ums Laufen | Posted on 22-12-2009

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Sun kisses Mountain
Creative Commons License photo credit: 8#X

Ich habe mich am letzten Sonntag vor die Tür gewagt und bin Laufen gegangen – Bei -14°C und Schnee! Im Vorfeld habe ich mir einige Gedanken um meine Atmung gemacht, denn ich kann beim Laufen nicht durch die Nase atmen. In verschiedenen Foren habe ich immer wieder gelesen, wie schlecht die kalte Luft für die Atemwege ist, insbesondere wenn durch den Mund geatmet wird.

Im Nachhinein waren meine Bedanken – zumindest für meinen Körper – unbegründet. Neben warmer Kleidung habe ich mir ein Tuch mitgenommen, durch das ich zunächst geatmet habe. Dies hat hervorragen funktioniert, bis es komplett steif gefroren war. Ab diesem Zeitpunkt habe ich dann wie bisher geatmet, ohne Probleme oder anschließenden Husten.

Dennoch habe ich die Kälte ein wenig unterschätzt. Während des Laufes ist mein linkes Augenlid eingefroren, so dass ich es erst durch leichtes Reiben wieder richtig bewegen konnte. Weiterhin waren nach dem Lauf meine Oberschenkel sehr kalt und gerötet. Erst nach ca. zwei Stunden hat die Rötung so langsam nachgelassen. Ich denke hier fehlen mir noch richtig warme Tights.

Folgende Kleidung habe ich getragen:

- Lange Lauftight von Runnerspoint
- Funktionsunterhemd von Adidas (sehr zu empfehlen!)
- Thermoshirt von Tschibo
- Thermojacke von Tschibo
- Laufsocken von Runnerspoint
- Buff Thermo-Halstuch

Während des Laufens wurde ich mit einem tollen Sonnenaufgang für die Mühe belohnt! Außerdem ist das Laufen auf Schnee wirklich was besonderes.

Sind Laufsocken wirklich nötig?

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung | Posted on 16-11-2009

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omentan laufe ich mit Fahrradsocken, die mir bisher gute Dienste geleistet haben. Das blöde an den Socken ist jedoch die Oberseite. Diese besteht nämlich aus einem feinmaschigen Netz. Nun befürchte ich, dass dieses Netz im Winter zu kalten Füßen führen wird.

Ich war erstaunt wie umfangreich die Auswahl an Laufsocken ist und – vor allen Dingen – wie teuer manche Modelle sind. Als Einsteiger frage ich mich jetzt natürlich, ob solche Socken wirklich nötig sind. Meine erste Wahl fiel auf die RunnersPoint Wintersocke. Allerdings ist die mit 10 EUR / Paar auch nicht gerade günstig.

Was meint Ihr, sind solche Socken wirklich nötig und wenn ja, welches Modell bevorzugt Ihr?

Garmin Forerunner 305 und Jacken

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung | Posted on 29-10-2009

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In der letzten Zeit häufen sich die Suchanfragen, ob der Garmin Forerunner auch unter der Jacke noch funktionstüchtig ist. Die kurze und bündige Antwort lautet: Ja, ist er.

Momentan trage ich, neben einer Jacke, sogar noch einem langarmiges Unterhemd und Shirt, ohne das dies den GPS-Empfang beeinträchtigen würde.

Laufausrüstung bei Tchibo

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung | Posted on 09-10-2009

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Bereits seit Dienstag gibt es bei Tchibo wieder Laufkleidung und -ausrüstung. Ich habe auch zugeschlagen und eine Jacke und ein Shirt gekauft, jeweils zum Preis von knapp 20 EUR. Bisher hatte ich jedoch noch keine Gelegenheit die Sachen ausgiebig zu testen. Ich bin sehr gespannt wie die Qualität im Gegensatz zu der wesentlich teureren Kleidung ist.

Eng anliegend – Laufen in Tights

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung | Posted on 28-09-2009

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Hätte mir Jemand vor ein paar Monaten gesagt das ich zum Laufen Tights tragen würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Heute Morgen war es aber so weit: Ich bin in einer 3/4 Tight von Runners Point Laufen gewesen. Davor habe ich immer eine kurze Hose von Adidas getragen, die zwar in Ordnung war, aber dennoch ungeeignet für kältere Temperaturn ist. Außerdem sind die eng anliegenden Tights angenehmer, als die sich bewegende kurze Hose – Auch diese Tatsache hätte ich noch vor ein paar Woche abgestritten.

Ungewohnt ist es trotzdem und beobachtet fühle ich mich schon ein wenig, immerhin exponiert man sich doch irgendwie mehr. Dennoch werde ich ab sofort den gesamten Winter über in Tights laufen, zunächst in einer 3/4 Länge und dann bei kälterer Temperatur in voller Länge.

Sicher im Dunkeln laufen

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung, Rund ums Laufen | Posted on 23-09-2009

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Noche de luna llena - Full moon night
Creative Commons License photo credit: Flowery *L*u*z*a*

Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Mittlerweile finden meine morgentlichen Läufe in Dunkelheit statt. Normalerweise kein Problem, jedoch kreuze in an verschiedenen Stellen befahrene Straßen und natürlich möchte ich von Autos und Fahrradfahrern möglichst früh gesehen werden. Weiterhin ist an einigen Stellen die Ausleuchtung der Wege nicht ganz optimal, so dass ich manchmal sprichtwörtlich im dunkel tappe.

Kommenden Samstag werde ich deshalb mein Equiqment aufstocken und mir Reflektorbänder für die Beine kaufen. Mein Oberkörper reflektiert bereits durch meine neue Jacke. Für die Ausleuchtung des Weges bleibt wohl nur eine Stirnlampe, auch wenn ich mich mit dem Gedanken noch nicht ganz anfreunden kann – Irgendwie hat es doch ein klein wenig was von einem Grubenarbeiter.

Neue Laufjacke

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung | Posted on 22-09-2009

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Nicht nur in Sachen Puls- und Streckenvermessung habe ich aufgerüstet, sondern auch eine neue Laufjacke hat den Weg in meinen Schrank bzw. an meinen Oberkörper gefunden. Beim Stöbern im Globetrotter-Katalog bin ich auf die Jacke Montane Featherlite Marathon gestoßen und habe sie mir – ausgehend von den positiven Bewertungen – direkt schenken lassen.

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Die Jacke hat ein unglaublich kleines Packmaß – Eingepackt ist sie ungefähr so groß wie ein etwas größerer Apfel. Weiterhin ist sie mit ca. 120g sehr leicht, wasserabweisend, absolut winddicht und reflektierend. Ein wenig Gedanken macht mir das wirklich sehr dünne Material (Irgendwo muss das geringe Gewicht ja herkommen). Es wird sich zeigen, ob es tatsächlich auch so widerstandsfähig ist, wie es der Hersteller verspricht. Nach ein paar Läufen folgt ein ausführlicher Testbericht, sofern dies bei einer Jacke überhaupt möglich ist.

Erfahrungsbericht Garmin Forerunner 305

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Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung | Posted on 18-09-2009

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Nachdem ich nun stolzer Besitzer des Garmin Forerunner 305 bin, war ich heute zum ersten Mal  mit ihm laufen. Die Einrichtung des Forerunner ist schnell erledigt. Neben der Wahl der korrekten Einheiten, je nach Land, ist auch das Benutzerprofil schnell eingerichtet. Die Menüführung ist schlüssig und schnell zu durchschauen. Am Abend vorher habe ich die Uhr für mehr als drei Stunden geladen, damit – laut Handbuch – die Satelliten schnell gefunden werden. In anderen Erfahrungsberichten hatte ich bereits gelesen, dass man vor dem Lauf die Uhr für mehrere Minuten unter freien Himmel legen soll, damit bereits Satelliten gefunden werden. Ich wohne in einer Mietwohnung und habe diese Möglichkeit leider nicht. In meinem Fall hat aber auch ein das Legen vor ein Fenster ausgereicht.

Die Uhr ist nicht gerade leicht und somit musste ich mich schon ein wenig an das Gewicht gewöhnen – Nach ein paar Minuten war dies aber kein Problem mehr. Die Datenfelder auf dem Display des Forerunner lassen sich in der Anzahl verringern oder erhöhen. Ich habe mich für drei Datenfelder entschieden: Zeit, Pace und Entfernung. Weiterhin wird, etwas kleiner, noch der aktuelle Puls angezeigt. Die Uhr bietet zwei Möglichkeiten der Streckenaufzeichnung: Intelligent, was bedeutet das die Uhr bis zu 7h aufzeichnen kann, und jede Sekunde, was eine Aufzeichnung von 3,5h ermöglicht. Da ich bisher weniger als eine Stunde unterwegs bin, habe ich die Aufzeichnung auf jede Sekunde eingestellt. Zunächst hatte ich ein wenig Sorge, ob ein Pullover oder Jacke über der Uhr den GPS Empfang beeinträchtigt. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Während des gesamten Laufs hatte ich eine Jacke über die Uhr gezogen.

Meine Laufstrecke verläuft an verschiedenen Stellen durch bewaldete Bereiche, die keinen freuen Blick in den Himmel erlauben. Allerdings hat auch hier die Aufzeichnung hervorragend funktioniert.

Leider macht die beigelegte Garmin Software einen sehr schlechten Eindruck, weshalb ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht habe. Für den Mac bin ich auf die Software RubiTrack, sowie Ascent gestoßen. Für Windows habe ich SportTracks gefunden. Ich habe mich für RubiTrack (Kosten 29 EUR) entschieden, da mir hier die Oberfläche am besten gefallen hat. Der Import der gelaufenen Strecke geht denkbar einfach vonstatten – Forerunner per USB verbinden und den Menüpunk “Sync with GPS Device” ausführen. Anschließend stehen verschiedene Diagramme und natürlich die gelaufene Strecke, eingebettet in Google Maps, zur Verfügung.

Screen shot 2009-09-18 at 23.38.52

Auf dem Screenshot sind sehr schön die beiden Pausen zu sehen, die ich heute morgen an einer Ampel und einem Bahnübergang einlegen musste.

Ich kann den Garmin Forerunner 305 uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Aufzeichnungen funktionieren hervorragend und ich freue mich schon auf den nächsten Lauf.