Posted by Kai Gloth | Posted in Ausrüstung | Posted on 02-08-2009
Tags: Musik, Nike+, Schuhe
Ich habe schon öfter geschrieben, dass ich in der Vergangenheit immer mal wieder probiert habe mit dem Laufen zu beginnen. Ein damiliger Motivator war die Verwendung von Nike+ in Verbindung mit dem iPod Nano.
Das System Nike+ besteht aus einem Sensor und einem Empfänger. Der Empfänger befindet sich am iPod Nano, während sich der Sender in der Sohle des Laufschuhs befinden muss. Dies setzt natürlich voraus das man einen Nike+ fähigen Schuh besitzt. Über den iPod Nano kann das Training gestartet werden. Ab jetzt zeichnet das System die Schrittgeschwindigkeit, die Entfernung und die benötigte Zeit auf. Weiterhin gibt es die Möglichkeit bestimmte Musik auszuwählen. Am Ende des Trainings können die Daten per iTunes in das Nike+ Portal übertragen werden. Innerhalb des Systems kann man sich Ziele setzen, Trainingspläne erstellen und der Community anschließen. Das System kostet momentan 29,00 EUR, vorausgesetzt man besitzt den iPod Nano bereits. Sind die Batterien des Senders leer, muss er für momentan 19,00 EUR nachgekauft werden.

Nach der ersten Verwendung war ich jedoch sehr enttäuscht. Die gesamte Anwendung ist in Flash programmiert und arbeitet sehr langsam. Weiterhin handelt es sich bei den Trainingsplänen um einfache Zusammenstellungen von Streckenlängen und Geschwindigkeit. Die Community scheint, als wäre Sie in Deutschland so gut wie überhaupt nicht vertreten. Insgesamt hat sich die Anschaffung, auch wenn es nur 29,00 EUR sind, nicht gelohnt.
Während der letzten Läufe habe ich festgestellt, dass ich die Verwendung von Musik als eher störend empfinde. Insbesondere in den Morgenstunden entspannen mich Gräusche wie die eigene Atmung oder das Zwitschern der Vögel mehr. Ich habe mich deshalb entschieden das Nike+ System zu verkaufen und in der nächsten Zeit ohne Musik zu Laufen.

[...] Meine Bewertung von Nike+ ist zwar nicht sehr positiv ausgefallen, aber die Werbung trifft genau meinen Geschmack und – meiner Meinung nach – den Kern des Laufens. [...]